Weinglossar
Weinbegriffe einfach erklärt
Die wichtigsten Begriffe aus der Welt des Weins – klar erklärt, ohne Fachchinesisch. Eine Auswahl aus dem Which Wine? Glossar mit über 1.000 Einträgen.
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Barrique
Kleines Eichenfass (meistens 225 l) zur Reifung von Wein. Verleiht dem Wein Röstaromen, Vanillenoten und Struktur durch Mikrooxidation.
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Bukett
Gesamtheit aller Duftnoten eines Weins. Entwickelt sich mit der Reife und kann fruchtig, blumig, würzig oder animalisch sein.
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Cuvée
Verschnitt aus mehreren Rebsorten oder Weinen. Ziel ist ein harmonischer, ausgewogener Wein mit spezifischem Stil.
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Dekantieren
Umschütten des Weins in eine Karaffe. Dient zur Belüftung (junge Weine) oder Trennung vom Depot (gereifte Weine).
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Feinherb
Bezeichnung im deutschen Weinrecht, die eine leichte Restsüße beschreibt. Liegt sensorisch zwischen halbtrocken und lieblich.
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Jahrgang
Bezieht sich auf das Jahr der Traubenernte. Wichtiger Faktor für Klimaeinflüsse, Reife, Stil und Lagerfähigkeit eines Weins.
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Korkfehler
Oberbegriff für durch TCA verursachte sensorische Beeinträchtigungen – muffig, dumpf, staubig. Fehlerquelle: meist Naturkork.
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Mineralität
Sensorischer Eindruck im Wein, der an Stein, Salz oder Kreide erinnert. Kein messbarer Stoff, sondern ein Geschmacksbild.
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Oxidation
Reaktion von Wein mit Sauerstoff. Kann zur Reifung beitragen, aber auch unerwünschte Alterungsnoten (braune Farbe, Sherrytöne) verursachen.
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Restzucker
Unvergorener Zucker im fertigen Wein, gemessen in g/l. Grundlage für die Klassifikation von trocken, halbtrocken, lieblich oder süß.
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Säure
Wichtiger Bestandteil des Weins – sorgt für Frische, Struktur und Lagerfähigkeit. Hauptsäuren: Weinsäure, Apfelsäure, Milchsäure.
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Spätlese
Prädikatswein mit höherem Mostgewicht – Trauben werden später gelesen als bei Kabinett. Fruchtig, elegant, oft mit Restsüße.
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Tannin
Gerbstoff aus Schalen, Kernen und Holz – prägt Struktur und Bitterkeit im Rotwein. Wichtig für Lagerfähigkeit und Mundgefühl.
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Terroir
Gesamtheit aus Boden, Klima, Lage und Winzerstil – prägt den Charakter eines Weins und seine regionale Typizität.
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Trocken
Wein mit maximal 4 g/l Restzucker oder bis zu 9 g/l, wenn die Säure nahe am Zuckergehalt liegt – wirkt geschmacklich nicht süß.
Über 1.000 Begriffe immer dabei
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